Freundschaftsgesellschaft Meissen-Arita/Japan e.V.
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70 000 Euro für Japan und kein Ende in Sicht
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Hilfe für Japan(SZ vom 17.06.2011)

Der Verein Meißen-Arita freut sich. Selbst nach drei Monaten spenden die Meißner noch für Japan.

Im März kurz nachdem die ersten schrecklichen Auswirkungen des Erdbebens und des Tsunamis vom 11. März deutlich wurden, sagte der Verein Meißen-Arita seinen jährlichen Jugendaustausch mit der Partnerstadt Arita kurzfristig ab. Stattdessen rief Kay Leonhardt, der Vorsitzende des Vereines, die Meißner auf, für Japan zu spenden.

Die Hilfsaktion des Vereins traf auf große Resonanz bei der Meißner Bevölkerung. Bisher wurden mehr als 70 000 Euro an den Bürgermeister von Arita übergeben.

„Selbst nach drei Monaten bekommen wir immer noch Spenden“, sagt der Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft Meißen-Arita. Für ihn war es die erste Spendenaktion die der Verein gestartet hat. Er freut sich darüber, wie sehr die Menschen in Meißen an der Not in Japan Anteil nehmen.

Das gespendete Geld ging an einen Kindergarten in der Stadt Kesennuma. Die Stadt wurde am 11. März vom Tsunami zerstört. Der schwer beschädigte Kindergarten wird jetzt renoviert.

Außerdem stellt die Porzellanstadt Arita mit dem Geld Essgeschirr-Sets für die Tsunami-Opfer her. Das Geld ist eine willkommene Hilfe, aber sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Noch immer gibt es in Japan über 2 000 Notlager, in denen mehr als 100 000 Opfer der Katastrophe leben“, sagt Kay Leonhardt. Die Meißner Freundschaftsgesellschaft werde deshalb weiter für Spenden werben. (se)
 

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