Freundschaftsgesellschaft Meissen-Arita/Japan e.V.
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Die Hilfe aus Meißen kommt im Erdbebengebiet an
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Porzellanmanufaktur Arita(sz-online vom 08.10.2011)

In herzlichen Briefen bedanken sich Betroffene für Geschirr-Ausstattungen, die auch mit Spenden aus Meißen finanziert wurden.

Rund 10000 Sets mit Porzellangeschirr hat Meißens japanische Partnerstadt Arita bislang an Betroffene der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in die im Norden des Landes gelegene Stadt Kesennuma geschickt. Im Rathaus von Arita treffen zahlreiche Briefe ein, in denen sich die Menschen herzlich für die Hilfe in der Not bedanken.

In diese Aktion waren auch Spenden aus der Aktion "Meißen hilft Japan" geflossen. Der Chef der Freundschaftsgesellschaft Meißen-Arita Kay Leonhardt hatte dazu unmittelbar nach der Katastrophe vom März aufgerufen. Bislang sind über 70000 Euro auf dem Meißner Spendenkonto eingegangen.

In Arita, die wie Meißen als Porzellanstadt bekannt ist, hatten Mitglieder der großen Porzellan- und Keramikhersteller die Aktion ins Leben gerufen. Menschen, die obdachlos geworden waren, sollten eine Erstausstattung erhalten. Die Verpackungen waren mit dem Aufdruck "Die Stadt Arita und ihre deutsche Partnerstadt Meißen steht euch bei!" versehen.

Bereits im Mai waren Anne und Sebastian Möbius vom Verein nach Arita gereist, um dort 65000 Euro, die 7,5 Millionen japanischen Yen entsprechen, zu übergeben. Ein Teil des Geldes aus Meißen wurde auch für den Wiederaufbau eines Kindergartens verwendet. (SZ/da)

Foto: © privat

 

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